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Markus Beldig: Mit seinem Partner Thomas Künstner trat er unter dem Namen 'The Lords of Magic' bei vielen Veranstaltungen mit einem bunten Partyprogramm auf. Seine Leidenschaft in der Zauberkunst war aber schon deutlich erkennbar, es war die Kartenzauberei.

Kurz nach dem Abitur und dem Bund wurde er als Dozent an die Zauberschule berufen und übte diese Tätigkeit viele Jahre lang aus. Nebenbei half er bei vielen in- und ausländischen Kongressen am Stand der ZZM mit und war mir manchmal auch ein ganz persönlicher Berater, wenn es darum ging, wieder ein neues Kunststück für meine Show einzustudieren.

Vor nunmehr gut sieben Jahren ereilte ihn der Ruf, als Direktor der Zauberschule tätig zu werden und er hat diese sicherlich nicht ganz einfache Aufgabe bravourös und mit viel Umsicht gemeistert.

Nebenbei mauserte er sich zu einem begehrten und begabten, professionell arbeitenden Close-up Künstler der den Beruf des Juristen verdrängte. Er ist sehr belesen und hat ein umfangreiches Spezialwissen, das sich wunderbar zu dem meinen ergänzt.

 
 
   





Vor nunmehr über zwanzig Jahren betrat ich zum erstenmal das - natürlich noch nicht virtuelle - Studio der ZZM, das Ladengeschäft der Familie Voit.

So ungefähr muss Harold Voit vor zwanzig Jahren ausgesehen haben...

Harold war gerade von seiner Mittagspause zurückgekommen, ein wenig müde vom Essen in der Gaststätte nebenan, und kochte sich einen Kaffee. Scheinbar war er noch nicht so richtig in Stimmung für ein Verkaufsgespräch und so bot er mir zunächst auch eine Tasse an, bevor er mir die neuesten Kunststücke aus dem Sortiment vorstellte.

Was ich als angehender Abiturient bei diesem "Kaffeeklatsch" wahrlich nicht vermuten konnte war, daß das Verkaufsgespräch schon längst begonnen hatte.

Harold fragte mich, seit wann ich mich schon für die Zauberkunst interessieren, welche Kunststücke ich schon kennen würde, welche davon ich schon vorgeführt hätte und für welche Art der Zauberei ich mich denn generell interessieren würde. Auf diese Art erstellte er bereits ein Vorführprofil von mir.

Nachdem ich ihm alle seine Fragen beantwortet hatte, zeigte er mir einige Kunststücke, die meinem damaligen Wissensstand, meinen technischen Fähigkeiten und vor allem meinem Vorführstil enstprachen. Danach entschuldigte er sich, da ihn die Schreibtischarbeit rief und er bot mir an, mich so lange ich wollte im Studio umzuschauen, Kunststücke zu begutachten und in den Büchern zu schmökern. Er ermutigte mich auch, sollte ich weitere Fragen haben, diese zu stellen.

Ich blieb bis Ladenschluß im Studio und hatte in der Tat auch noch die eine oder andere Frage, die mir Harold beantwortete, nur ob ich auch über Nacht im Studio bleiben dürfe, traute ich mich dann doch nicht zu fragen...

Der Meister bei der Arbeit 

Dieser Besuch im Studio der ZZM ist mir wahrscheinlich deshalb so gut in Erinnerung geblieben, weil es sich bei meiner ersten Begegnung mit Harold nicht um ein Verkaufs- sondern um ein Beratungsgespräch handelte, in dem ich bei weitem mehr bekommen habe als beim Kauf eines ganzen Sackes voll mit irgendwelchen "immer ankommenden" Zaubertricks.
Die exzellente Beratung in der ZZM gibt es natürlich auch heute noch, jetzt aber rund um die Uhr, da es im neuen, virtuellen Studio der ZZM Gott sei Dank keine Ladenöffnungszeiten mehr gibt.

David Copperfield und Familie Voit

Es war allerdings nicht nur die fachliche Beratung, sondern auch die freundliche Art Harolds, die mich dazu bewog, ein paar Wochen später noch einmal in die ZZM zu fahren. Die Sommerferien standen vor der Tür und ich wollte Harold fragen, ob es möglich wäre, in dieser Zeit in der ZZM zu jobben. Mir schwebte ein Job als Verkäufer vor: drei Wochen im Studio der ZZM vorführen, Kunststücke und Requisiten ausprobieren, Neues lernen, einfach seiner Passion so richtig nachgehen und dabei auch noch ein wenig Taschengeld verdienen. Wie gesagt, das war meine Vorstellung von einem Ferienjob in der ZZM. Um es kurz zu machen, Harold ließ mich für die ZZM arbeiten. Am ersten Ferientag fing ich an. Meine erste Aufgabe an jenem Morgen war allerdings nicht, neue Routinen einzustudieren, um sie interessierten Kunden präsentieren zu dürfen, nein, weit gefehlt. Im Studio erwarteten mich stattdessen Harold, ein Eimer Wasser und eine Bürste: das Studio mußte renoviert werden, also ran an die Arbeit, Wände abwaschen! So müssen Sommerferien sein...

Angelika bei der Arbeit

Bei meinem ersten Ferienjob in der ZZM ergab es sich natürlich auch sehr bald, Harolds "Mädels" kennenzulernen: Angelika, Harolds Frau, sowie Caroline und Christiane, die beiden Töchter. Caroline konnte damals gerade erst laufen, heute ist sie eine sehr talentierte Tänzerin und Choreographin. Christiane ist mittlerweile Betriebswirtin und war sehr stark mit der Errichtung des neuen Online-Studios der ZZM befasst.Die einzige, die sich in dieser langen Zeit nicht verändert hat, ist Angelika. Wie vor über zwanzig Jahren bildet sie das Rückgrat der Voit Family, also auch das der ZZM.

Dai Vernon mit Harold Voit

Allen vier ist allerdings eins gemeinsam: eine Gastfreundschaft, die ich bisher nirgendwo anders erlebt habe. Ich denke es gibt weltweit keinen namhaften Zauberkünstler, der sie noch nicht genossen hat. Das Gästebuch liest sich wahrlich wie ein "Who is Who in Magic".

 

 

Übung macht den Meister

Harold ist allerdings nicht nur ein hervorragender Berater in Sachen Zauberei, sondern auch ein absoluter Förderer der Zauberkunst. Viele junge Künstler hat er auf ihren Weg begleitet und großzügig unterstützt, indem er sie an seine Zauberschule als Dozenten berufen hat. Auf diese Art hatten sie direkten Zugang zu allem, was sich gerade Neues auf der magsischen Szene zutrug.

 

Der neue Internet-Shop der ZZM, so wie ich ihn bereits im Vorfeld gesehen habe, wird Ihnen nun auch all das bieten, was bisher denen vorbehalten war, die den Weg in die ZZM in München gefunden haben: eine fundierte Beratung, das Erstellen eines Vorführprofils, eine exzellente Auswahl an Kunststücken und Hilfsmitteln sowie eine große Palette an Videos und Literatur. Darüberhinaus ist es auch ein Riesenspaß, sich durch das neue, virtuelle Studio einfach mal hindurchzuklicken - es gibt wirklich viel zu entdecken.

Also, nutzen Sie die Chance, die sich mir und allen anderen Kunden vor langer Zeit noch nicht geboten hat: 24 Stunden pro Tag in der ZZM zu sein!


 
Möchten Sie gerne etwas von den Voits, ihrer Arbeit und ihrem Alltag sehen? Dann schauen Sie sich die Fotos im Voitschen Fotoalbum an.